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Schweiker - Gaiser - Harder - Peters - Piel - Solzbacher - Türks - Scholtis

Infantriedivision, 3. Kompanie des Infanterie-Regiments Nr. 169

Definitionen

Als Infanterie oder Fußtruppe bezeichnet man zu Fuß kämpfende, mit Handwaffen bewaffnete Soldaten der Bodenstreitkräfte. Obwohl der Begriff Infanterie sich erst in der frühen Neuzeit einbürgerte, wird er auch für die entsprechenden Streitkräfte früherer Epochen verwendet. Die Bedeutung und das Ansehen der Infanterie wechselten stark im Lauf der Geschichte. Sie bildet heute bei den meisten Armeen die Basis der Streitkräfte.

Eine Division ist ein militärischer Großverband, der zur selbständigen Gefechtsführung fähig ist. Sie führt das Gefecht der verbundenen Waffen. Der Gliederungstyp Division wurde im Siebenjährigen Krieg unter Herzog Ferdinand von Braunschweig zusammengestellt und später auch in Frankreich zur Zeit der Revolution eingeführt.
Seit jeher sind Divisionen beim Heer operative Führungsverbände kleinerer Verbände im Feld. Die Division ist dann für die Führung, Koordinierung, Planung und Unterstützung der ihr unterstellten Truppen zuständig. Ihre Stärke liegt zwischen 10.000 und 20.000 Mann. Divisionskommandeur ist üblicherweise ein Generalmajor.

Ein Regiment besteht aus zwei bis vier Bataillonen oder aus mehreren Kompanien, die in der Regel zur selben Waffengattung gehören. Kommandeur ist meist ein Oberst.

Die Kompanie besteht aus ca. 60 – 250 Soldaten. Sie wird in zwei bis sechs Züge mit ggf. spezifischen militärischen Aufgaben eingeteilt. Geführt wird die Kompanie von einem Offizier, der in der Regel im Rang eines Hauptmanns steht.

Militärische Verbände: Oberkommando – Heeresgruppe – Armee – Korps – Division/Wehrbereichskommando – Brigade – Regiment – Bataillon – Kompanie/Staffel/Batterie – Zug/Schwarm – Gruppe/Rotte – Trupp

Das badische Armeekorps innerhalb der Königlich Preußischen Armee

Das (Königlich Preußische) XIV. Armeekorps war das badische Armeekorps innerhalb der Königlich Preußischen Armee. Der Sitz des Generalkommandos war Karlsruhe, die Hauptstadt des Großherzogtums. Kontingentsherr des XIV. AK war der Großherzog von Baden, der auch Chef seiner Leibregimenter war. Erster Kommandierender General des XIV. Armeekorps war August von Werder.
Das XIV. Armeekorps umfaßte (Stand 1914) unter andenen folgenden selbständigen Truppenteil: 8. Badisches Infanterie-Regiment Nr. 169, Lahr und Villingen, zugehörig zur 84. Infanterie-Brigade der 29. Division in Freiburg im Breisgau.
Die Uniformierung entsprach ganz der übrigen preußischen Armee, es gab jedoch bei den badischen Truppenteilen als Besonderheit den badischen Greif als Helmzier; auch wurden zusammen mit der preußischen Kokarde bzw. der Reichkokarde (ab 1897 eingeführt anläßlich des 100. Geburtstags des Reichsgründers Kaiser Wilhelms I.) eine in den badischen Farben getragen.

52. Infanterie-Division 1915-1918

Die 52. Infanterie-Division wurde im März 1915 aus dem Magdeburger Infanterie-Regiment Nr. 66 der 7. Infanterie-Division, dem Infanterie-Regiment Nr. 169 und dem Infanterie-Regiment Nr. 170 (beide von Baden) der 29. Infanterie-Division der Königlich Preußischen Armee gebildet. Infanterie-Regiment Nr. 66 wurde durch ein anderes Baden-Regiment, Infanterie-Regiment Nr ersetzt. 111 von 28. Infanterie-Abteilung, 1917.

Franz Schweiker diente in der:
52. Infanterie-Division – 104. Infanterie-Brigade, ab 1918 56. Infanterie-Brigade – Infanterie-Regiment Nr. 169 – ? – 3. Kompanie

Kommandeure 52. Infanterie-Division 1915-1918
• Generalleutnant von Borries
• ab 23 October 1918 K.W. Generalmajor Glück

Kommandeure 8. Badisches Infanterie-Regiment Nr. 169
• Oberst Spennemann
• ab 27 September 1914 Oberstleutnant Keller
• ab 2 April 1916 Major von Struensee
• ab 6 August 1916 Oberst von Westernhagen
• ab 17 November 1916 Major v.d. Becke-Klüchzener
• ab 23 Dezember 1917 Oberst Freiherr Schäffer von Bernstein
• ab 18 März 1918 Oberstleutnant Wöllwarth
• ab 25 Mai 1918 Major Schilling

Schlachten und Einsätze 52. Infanterie-Division (Westfront)
26.03.1915 – 23.06.1916 Stellungskämpfe im Artois westlich Bapaume
07.06.1915 – 13.06.1915 Gefecht bei Serre
21.06.1915 – 04.08.1918 Stellungskämpfe in Französisch-Flandern und Artois
24.06.1916 – 26.11.1916 Schlacht an der Somme
13.01.1917 – 02.04.1917 Stellungskampf im Oberelsaß
02.04.1917 – 20.04.1917 Reserve der O.H.L. bei der Armeeabteilung B
21.04.1917 – 27.05.1917 Schlacht an der Aisne
28.05.1917 – 23.10.1917 Stellungskämpfe am Chemin des Dames
23.10.1917 Gefecht bei Chavignon
24.10.1917 – 30.10.1917 Nachhutkämpfe an und südlich der Ailette
01.11.1917 – 15.03.1918 Stellungskämpfe in der Champagne
21.03.1918 – 06.04.1918 Große Schlacht in Frankreich
25.03.1918 – 31.03.1918 Verfolgungskämpfe bis Montdidier-Noyon
07.04.1918 – 10.04.1918 Kämpfe an der Avre
06.05.1918 – 26.05.1918 Reserve der O.H.L.
27.05.1918 – 02.06.1918 Schlacht bei Soissons und Reims
27.05.1918 Erstürmung der Höhen des Chemin des Dames
21.06.1918 – 04.08.1918 Stellungskämpfe in Französisch-Flandern und Artois
05.08.1918 – 18.08.1918 Kämpfe vor der Front Ypern-La Bassée
21.08.1918 – 02.09.1918 Schlacht bei Monchy-Bapaume
25.08.1918 – 28.08.1918 Kämpfe um Thilloy
29.09.1918 – 11.11.1918 Abwehrschlacht in der Champagne
29.09.1918 – 31.10.1918 Abwehrkämpfe zwischen Argonnen und Maas
01.11.1918 – 11.11.1918 Abwehrkämpfe zw. Aire und Maas, Rückzugsk. – Übergang auf das rechte Maasufer
12.11.1918 – 21.01.1919 Räumung des besetzten Gebietes und Marsch in die Heimat