Flößer- und Gasthaus „Goldener Anker“ Weissenstein

Das Flößer- und Gasthaus Goldener Anker wurde im Jahre 1722 erbaut. Es symbolisiert als letztes verbleibendes Flößerhaus im Stadtkreis Pforzheim die einstige wirtschaftliche Bedeutung der Schwarzwaldflößerei.

Erbauer des Hauses ist der Schultheiß, Zoll- und Floßherr Christoph Trautz, Stammonkel (Urgroßonkel in 8. Generation), der gemeinsam mit dem Holzkönig Johann Jacob Vischer aus Calw im Jahr 1713 die erste Flößerkompanie des Enz-Nagold-Raumes für den holländischen Holzhandel gründete. Mit beträchtlichen finanziellen Mitteln ausgestattet, bekundete die Flößerfamilie Trautz mit dem Bau des Goldenen Ankers ihre gesellschaftliche Stellung im Dorf. Der Wappenstein über dem Eingang zum Gasthaus erinnert an das Gründungsjahr 1722.

Christoph Trautz, Weißensteiner u. Dillsteiner langgewesener und lobenswürdiger Schultheiß“, war dem vernehmen nach die stärkste Persönlichkeit der Weißensteiner Trautz.

Felsenstraße 2: Goldener Anker

Ehemaliges Flößer- und Gasthaus mir vorgelagerten Hangmauern und Gartenplateau. Der Goldene Anker, ein stattliches zweigeschossiges Wohngebäude, steht an exponierter Stelle auf dem „Felsen“ bei der Weißensteiner Bogenbrücke. Eine mit dem Anwesen verbundene Gastwirtschaft ist erstmals 1815 bezeugt, als die Ortsgemeinde dem „Ankerwirt“ Heinrich Trautz das Haus für 2115 Gulden abkaufte. Fenster mit Sprossen und Klappläden wurden 1987 im traditionellen Sinne neu gestaltet. Das Innere wurde 2006 renoviert und als Restaurant wieder eröffnet.

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