Malecha - Woschnitzok - Plura - Swoboda - Eberle - Günther - Fricker - Kaspar

Familie Eberle

Die Familie Eberle stammt zu 50% aus Baden-Württemberg und zu 50% aus Oberschlesien. Die Stammlinie Eberle lässt sich zurück verfolgen bis zu Johannes Eberlin aus Brötzingen geboren um 1666.

Die Vorfahren von Peter Eberle, geb 1936 in Pforzheim, gest. 1992 in Pforzheim entstammen

väterlich zu einer Hälfte aus Württemberg

    Die Vorfahren väterlicherseits sind zu 50% aus dem Badischen, Umkreis Pforzheim und Richtung Schwarzwald. Bei einem kleinen Teil führt die Spur ins Württembergische, Raum Tübingen.
    Die meisten der badischen Vorfahren der Familie Eberle konzentrieren sich jedoch auf die heutige Stadt Pforzheim, den Stadtteil Brötzigen.

    1220 wählten die badischen Markgrafen Pforzheim zur Residenz. 1535 bis 1565 wurde die Stadt bei der Erbteilung der badischen Lande Residenz des badischen Markgrafen Ernst I. 1645, gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges, brannten bayerische Truppen die Alte Stadt nieder. Sie wurde ohne Befestigungsanlagen wieder aufgebaut. Von 1689 bis 1697 richtete der Pfälzische Erbfolgekrieg in Südwestdeutschland große Zerstörungen an. Pforzheim wurde von französischen Truppen, die König Ludwig XIV. unterstanden, insgesamt dreimal geplündert und niedergebrannt. 1819 wurden Stadt- und Landamt Pforzheim zum Oberamt Pforzheim vereinigt, das 1864 in das Bezirksamt Pforzheim überführt wurde.

    väterlich zu einer Hälfte aus Schlesien

    Die schlesischen Wurzeln der väterlichen Seite von Peter Eberle liegen im Powiat Tarnogórski im heutigen Polen in der Woiwodschaft Schlesien. Dort ist der Vater Rudolf Franz Malecha geboren. Die weiteren Vorfahren Malecha stammen aber aus der Woiwodschaft Oppeln.

    Ebenso in der heutigen Woiwodschaft Schlesien liegen vor 1800 die Wurzeln seines Goßvaters Georg Plura, im heutigen Powiat Raciborski. Ein Teil der Vorfahren Plura stammte aus schlesischen Orten, die heute zum Okres Opava (Ratibor) im Moravskoslezský kraj im heutigen Tschechien gehören.

    Die staatliche Zugehörigkeit Oberschlesiens wechselte oftmals. Im frühen Mittelalter gehörte es zum Großmährischen Reich, dann zu Polen, später zur Böhmischen Krone. Als diese 1526 an die Habsburger fiel, kam Schlesien als Nebenland Böhmens unter die Herrschaft der Habsburger. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1740-42 wurde der Großteil Nieder- und Oberschlesiens an Preußen abgetreten und später zur preußischen Provinz Schlesien reorganisiert. Ein kleinerer Teil verblieb als Österreichisch-Schlesien unter der Herrschaft der Habsburger. Nach 1871 wurde die preußische Provinz Teil des Deutschen Reiches. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu einer Volksabstimmung, bei der 59,6 % für Deutschland votierten. Danach wurde Oberschlesien dreigeteilt, ein kleiner Teil (das sogenannte Hultschiner Ländchen) kam zur neu gegründeten Tschechoslowakei, der größte Teil des oberschlesischen Industriegebietes kam zu Polen und der flächenmäßig und bevölkerungsmäßig größte Teil verblieb bei Deutschland. 1945 kam dann auch der bei Deutschland verbliebene Teil Oberschlesiens zu Polen.