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Eine Schlesische Hochzeit

Die Vorfahren meiner Schwiegermutter Helga Eberle stammen aus Burkardsdorf – Bierdzan – in Oberschlesien. Bierdzan liegt 23 km nordöstlich von Oppeln. Die Familie Grzeschik war dort schon im 17. Jhd. ansässig. Aus dem Nachlass ihrer Mutter Elisabeth Grzeschik stammt das Foto einer schlesischen Hochzeit. Dieses Foto ist in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts aufgenommen worden. Elisabeth, die links vorne steht, im karierten Kleid, war meiner Einschätzung nach ungefähr 12 Jahre alt auf diesem Foto. Sie steht anscheinend zwischen oder links neben ihren Eltern. Vor ihr steht wohl ihr kleiner Bruder Josef.

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Deutsche Einwanderung in die USA

Die Geschichte der USA ist die Geschichte ihrer Einwanderer. Beginnend mit den ersten englischen Siedlern, die 1620 mit der „Mayflower“ anlandeten, ließen sich im 17. Jahrhundert immer mehr Europäer in Nordamerika nieder;,davon so viele Deutsche, dass Benjamin Franklin 1751 davor warnte, Pennsylvania könne ein deutschsprachiges Land werden. Im 19. Jahrhundert folgten schließlich weitere Phasen europäischer Einwanderung, die aus meist wirtschaftlichen Beweggründen erfolgten, teilweise aber auch vor dem Hintergrund politischer Repression etwa nach der Revolution im Jahr 1848 in Deutschland zu sehen sind. Im 19. Jahrhundert verließen etwa 52 Millionen Menschen Europa, 32 Million davon in Richtung USA. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die meisten US-Einwanderer aus Großbritannien und Irland. Die stark wachsende Bevölkerung im frühen 19. Jahrhundert, Umbrüche in der Landwirtschaft und die einsetzende Industrialisierung hatten zu ökonomischer Unsicherheit für einen großen Teil der Deutschen Bevölkerung geführt. Sie stellten zwischen 1850 und 1890 die zahlenmäßig größte Gruppe unter den Einwanderern. In den 1880ern wanderten jedes Jahr etwa 120.000 Deutsche in die USA ein.

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Auswanderer Johann Georg Friedrich Gaiser

Der erste Auswanderer in meiner direkten Vorfahrenslinie ist der Bruder meiner UrUrGroßmutter Anna Maria Gaiser.

Geboren ist Johann Georg Friedrich Gaiser am 26.01.1845 in Walddorf im Königreich Württemberg als Sohn des Glasermeisters Johann Georg Gaiser und der Regina Gaiser, geb. Kümmerle. Johann Georg Gaiser und seine Frau Regina hatten 11 Kinder, von denen nur 5 das Erwachsenenalter erreichten.

Der Sohn Johann Georg Friedrich Gaiser stellte im Mai 1883, mit 38 Jahren den Antrag [Auswanderungs-Antragsnummer 855344 ] das Königreich Württemberg verlassen zu dürfen um nach Nordamerika auszuwandern.

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Genealogie-Tagebuch

Bei meiner Suche nach informativen Webseiten zur Genealogie bin ich in dieser Woche über das Genealogie-Tagebuch von Irmi Gegner-Sünkler gestolpert.

Nun gut, ich stolpere über viele Webseiten bei meiner genealogischen Reise durch das Internet. Jedoch passiert es selten, daß mich eine Webseite länger fest hält. Viele Webseiten zum Thema Genealogie sind nicht sehr einladend gestaltet und nicht selten mit Werbung übersäht. Die wenigsten sind aktuell und vor allem in manchen Blogs herrscht gähnende Leere seit Jahren. Da dümpeln ein bis zwei Artikel, aus dem Enthusiasmus der Anfangszeit entstanden, einsam vor sich hin. Nun gut, täglich muß man ja nicht bloggen, aber gelegentlich sollte auf einem Blog schon mal ein neuer Artikel erscheinen – so 10 bis 20 beiträge im Jahr wären schon wünschenswert für die Leserschaft, mehr wird gerne genommen.

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Der Bahnhof hat zwei Gleise

Mein Großvater Franz Schweiker sen.  geb. am 20.07.1893 in Mannheim war verheiratet mit Anna Elisabeth Schweiker, geb. Piel. Sie ist geboren am 12.06.1900 in Essen-Altedorf. Anna Elisabeth war Kommunistin und im Widerstand aktiv. Aus diesem Grund war mein Großvater mit deiner Familie bereits 1935 von Mannheim nach Saarbrücken gezogen. Er wollte so seine Familie, vor allem auch seine 3 Kinder schützen, die leicht ihre Mutter hätten verlieren können. Mehrfach war sie schon von der Gestapo verhört worden.

Als sich dann 1939 der zweite Weltkrieg ankündigte, wollte Franz Schweiker sen. dann auch nicht mehr in Saarbrücken bleiben, denn er befürchtete, daß das Saarland,

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DES – Captcha bei compgen

Seit ein paar Wochen gibt es eine geniale Neuerung auf einigen Projekten des compgen. Es werden Captchas verwendet, jedoch Captchas, die nicht dem üblichen Standard entsprechen Üblicherweise begegnen einem Captchas in Form verzerrter Zahlen- und Buchstabenkombinationen z.B. beim Anmelden auf einer Webseite. Damit soll nachgewiesen werden, dass ein Mensch vor dem Computer sitzt und nicht etwa ein Programm hundertfache Anmeldungen zum Spamversenden vornimmt.

Die DES-Captchas sehen ein wenig anders aus, denn neben dem Ziel der Abwehr von automatischen Massenbenutzungen wollen wir gleichzeitig auch die Eingaben sinnvoll nutzen.

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Eduard Grzeschik – ein Hultschiner Soldat

Bei der Suche nach eventuellen online Informationen über den Großonkel meines Mannes Eduard Grzeschik stieß ich zufällig auf eine Webseite über Hultschiner Soldaten. Davon hatte ich noch nie gehört. Aber auf dieser Webseite war der Name Eduard Grzeschik verzeichnet.

Das Hultschiner Ländchen ist der südlichste Teil des Kreises Ratibor. Es bildet ein Rechteck, das von den Ausläufern des Mährischen Gesenkes durchzogen wird. Das etwa 300 qkm große Gebiet hatte 1920 circa 46 000 Einwohner. Die Bezeichnung „Hultschiner Ländchen“ tauchte erstmals im § 83 des Versailler Vertrages auf, der bestimmte, dass das Hultschiner Ländchen an die neu gegründete Tschechoslowakei abzutreten sei. Am 4. 2. 1920 wurde das Gebiet durch tschechische Truppen besetzt. Die Truppen und Behörde fanden allerdings nicht die freundliche Aufnahme, die sie als „Befreier“ erwartet hatten.

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compgen – Dateneingabesystem (DES)

Als Mitglied des Vereines für Computergenealogie habe ich das Dateneingabesystem (DES) kennen gelernt. Ich empfinde es als bestes System zur schnellen inhaltlichen Online-Erfassung und von online bereitgetellten Digitalisaten, die dadurch wörtlich durchsuchbar werden, z.b. nach Namen, Orten oder anderen Projektrelevanten relevanten Stichworten.

Es handelt sich beim DES ausschlißlich um um ein Erfassungswerkzeug. Erfasst werden nur die in der zu erfassenden Quelle vorgefundenen Daten. Es wird nichts aus anderen Quellen ergänzt und es werden auch keine stillschweigenden Korrekturen vorgenommen. Erst wenn eine Quelle (z. B. ein Adressbuch) fertig erfasst worden ist, werden die Daten in die eigentliche Datenbank ihrer Bestimmung überführt. Erst dann sind die Datensätze dauerhaft referenzierbar!

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GeneaBloggers

Da bin ich die letzten Tage am stöbern im Netz, weil ich schauen möchte, über was andere Genealogen so bloggen und stolpere bei Timo Kracke über einen Link zu GeneaBloggers. Das ansprechend schlichte Logo des Blogs, das da verlinkt war, sprach mich gleich an. So habe ich mich dort mal umgesehen. Der Blog ist komplett auf Englisch, jedoch super interessant für Genealogie Blogger, wie ich finde.

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Vermisstenbildlisten

Die Vermisstenbildlisten sind Ende der 1950er Jahre entstanden. Alle beim DRK-Suchdienst registrierten Suchenden wurden damals um die Einsendung von Fotos ihrer vermissten Angehörigen gebeten. Die Fotos mit den Namen wurden nach Truppeneinheiten geordnet und dann zu Bildlisten zusammengestellt. Ab Dezember 1957 wurden diese gedruckt. Im Oktober 1958 war dann der komplette Satz aller Bildlisten fertig. Er bestand aus 225 Bänden mit über 125 000 Seiten. In 199 Bänden waren die Wehrmachtsvermissten, in 26 Bänden die Zivilverschollenen erfasst. Die Bände enthielten Angaben zu rund 1,4 Millionen Vermissten, zu 900 000 Personen gab es ein Foto.

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